Volleyballerinnen weiterhin auf Erfolgskurs

Überragende Leistung zeigten die Volleyballerinnen des TV Bad Grönenbach in der Landesliga am vergangenen Samstag gegen die Damen des VfB Eichstätt (3:0) und TSV München-Ost (3:1) in der eigenen Halle. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer gewannen die Grönenbacherinnen zwei hart umkämpfte Spiele, sicherten sich 6 Punkte und stehen somit weiterhin auf Platz 1 in der Tabelle. 

Verletzungsbedingt musste an diesem Heimspieltag auf Diagonalangreiferin Anna Hunger verzichtet werden und auch Mittelblockerin Melanie Betz war nach zwei Wochen Trainingspause noch nicht ganz fit. Dank dem breit aufgestellten Kader konnten die Ausfälle aber gut abgefedert werden. Mit Carolin Schlauch auf der Diagonalposition und Laura Stahl, die als Mittelblockerin fungierte, starteten die Allgäuerinnen gegen die Damen des VfB Eichstätt. 

Das Unmögliche möglich gemacht

Der anfänglichen Nervosität geschuldet fanden die Volleyballerinnen aus Bad Grönenbach zunächst nicht in ihren Spielrhythmus und lagen zeitweise mehrere Punkte zurück. Beim Spielstand 20:24 für die gegnerische Mannschaft schien der erste Satz verloren, doch durch eine starke Aufschlagserie der Zuspielerin Lena Binder und ein druckvolles Angriffsspiel konnten die Allgäuerinnen den Satz drehen und ihn mit 26:24 beenden. 

Amelie Schellenberg (4) setzt Gegnerinnen mit harten Aufschlägen unter Druck

Durch den Motivationsschub das Unmögliche möglich gemacht zu haben knüpften die Damen des TV Bad Grönenbach auf der Leistung aus dem ersten Satz an und erkämpften sich viele wichtige Punkte bis zum Satzgewinn 25:22. Die Gegnerinnen aus Eichstätt versuchten im dritten Satz gegen die harten Aufschläge und Angriffe anzukommen, doch die Grönenbacher Damen ließen nicht mehr nach und zwangen die Gegnerinnen mit 25:14 in die Knie. Mit 3:0 gespielten Sätzen sicherte sich die Heimmannschaft die ersten 3 Punkte des Tages.

Zepter nicht mehr aus der Hand gegeben

Im zweiten Spiel gegen den TSV München-Ost mussten sich die Bad Grönenbacherinnen im ersten Satz erst einmal geschlagen geben. Die Damen des TSV überraschten mit einem großen Block und guter Abwehr. Auch im Angriff boten die Münchnerinnen weitaus mehr als die vorherigen Gegner aus Eichstätt und kamen so immer mehr ins Spiel. Durch die zu Beginn verspielten Punkte von Grönenbachs Seite konnte der Satz nicht mehr geholt und musste mit 21:25 abgegeben werden. 

Mit einer herausragenden Abwehr von Amelie Schellenberg, dem druckvollen Angriffsspiel von Kapitänin Katrin Thoiss und einer präsenten und hochkonzentrierten Mittelblockerin Mira Mestel dominierten nun die Allgäuerinnen das Spiel in Satz 2. Auch wenn die Münchnerinnen mit geschickt gelegten Bällen und einigen hart platzierten Angriffen punkteten, gaben die Volleyballdamen aus Bad Grönenbach das Zepter nicht mehr aus der Hand und gewannen Satz 2 knapp aber verdient mit 25:23.

Melanie Betz (6) und Lena Binder (11) blocken den gegnerischen Angriff. Amelie Schellenberg (4) und Katrin Thoiss (9) in der Abwehr.

Einen regelrechten Schlagabtausch lieferten sich beide Landesligisten in Satz 3 und 4. Angefeuert von den Zuschauern und motiviert durch die „Bomben-Stimmung“ in der Halle erkämpfte sich die Heimmannschaft Punkt für Punkt in langen, kräftezehrenden Spielzügen und letztendlich auch die nächsten beiden Sätze (25:18 und 25:16). Mit einem 3:1 wandern weitere 3 Punkte auf das Konto der Grönenbacherinnen.

Volleyballerinnen des TV Bad Grönenbach werden von Fans bejubelt

„Diese beiden Spiele beweisen, dass wir sehr flexibel auf Ausfälle reagieren können und unsere Leistung dadurch nicht einbricht. Ich bin sehr stolz auf unser Potential und bin mir absolut sicher, dass wir oben in der Landesliga mitspielen können“, äußerte sich Trainerin Sibylle Schellenberg nach dem erfolgreichen Heimspieltag.

Trainerin Sibylle Schellenberg blickt positiv in die Zukunft

Am 12. November 2022 reisen die Volleyballdamen aus Bad Grönenbach nach Schwabing um gegen die Volleyballerinnen des FTM Schwabing II anzutreten. Spielbeginn ist wie gewohnt um 14.30 Uhr. 

Es spielten: Melanie Betz, Lena Binder, Alexandra Maria Grampp, Eva Jakob, Jule Mayer, Mira Mestel, Amelie Schellenberg, Carolin Schlauch, Laura Stahl, Katrin Thoiss

Anna Hunger

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